Städterätsel-Hörspiel

von Lena Schewe, Ulrike Karges, Rachel Altmann

Im Rahmen des Seminars „Medienerziehung“ erhielten wir die Aufgabe, uns ein medienbezogenes Unterrichtsprojekt zu überlegen und auszuprobieren. Ziel war es dabei, sowohl für den eigenen Unterricht Ideen zu sammeln als auch anderen LiVs Anregungen im Bereich Medienerziehung zu geben.
Unsere 3er-Gruppe hat sich an der Erstellung eines Hörspiels versucht, genauer an einem auditiven Stadtrundgang. Darin lassen sich die Gespräche zweier Personen (Paula und Luise) verfolgen, die unterschiedliche Standorte in einer bestimmten Stadt aufsuchen, ohne diese Standorte namentlich zu benennen. Die Zuhörer würden in diesem Fall die Aufgabe erhalten, zu erraten, um welche Stadt es sich handelt.

In unserem Beispiel haben wir uns für die Stadt Paris entschieden.
Zunächst haben wir in Form von Brainstorming überlegt, welche Standorte und welche dazu passenden Hintergrundgeräusche dazu benötigt werden würden.
Es ergibt sich bei einer Stadt wie Paris natürlich eine Vielzahl an möglichen Orten und dazugehörigen Geräuschen, wir haben uns in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Zeit jedoch dafür entschieden, exemplarisch einige herauszugreifen.
Akustisch dargestellt haben wir schließlich folgende Stationen:

    Café (Stimmengewirr, Klappern von Geschirr)
    Métro (Zuggeräusche)
    Notre Dame (Glockengeläut)
    Straßenmusikanten (Musik, die auf der Straße gespielt werden könnte)

Bei der Suche nach Geräuschen haben wir uns unter anderem auf den Seiten http://www.audiyou.de und http://www.hoerspielbox.de umgesehen. Diese Seiten sind sehr zu empfehlen, denn sie bieten ein großes Angebot an kostenlosen Downloads mit Geräuschen aus den unterschiedlichsten Bereichen.
Mit Hilfe eines schnurlosen Mikrophons mit USB-Anschluss haben wir anschließend die Gespräche von Luise und Paula sowie die Beiträge des Erzählers aufgenommen.

Zusammengefügt wurden die einzelnen Szenen mit den jeweils typischen Geräuschen über ein Programm namens „Audacity“. Audacity kann man kostenlos auf der Internetseite http://audacity.sourceforge.net herunterladen. Obwohl wir alle drei noch keine großen Erfahrungen mit Audacity gemacht hatten, haben wir uns schnell mit diesem Programm zurechtgefunden und das Hörspiel ohne größere Schwierigkeiten erstellen können. Die leichte Bedienbarkeit spricht auf jeden Fall dafür, die Erstellung eines Hörspiels auch einmal als Unterrichtsgegenstand zu verwenden. Wir haben uns auf eine relativ schlichte Zugangsweise beschränkt, um zu sehen, wie viel Zeit man mindestens aufwenden muss, um ein vorzeigbares Ergebnis zu erzielen, Audacity ermöglicht es aber auch, tiefer in die Bearbeitung einzusteigen und zum Beispiel Verfremdungen, Aus- und Einblendungen, mehrere Tonspuren gleichzeitig etc. zu nutzen und die Aufnahme damit noch vielseitiger zu gestalten.

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